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Website Benchmark 2026

Wie gut machen Unternehmenswebsites aus Besuchern Interessenten?

115 Websites aus Beratungs- und Professional-Services wurden anhand von 18 Kriterien untersucht.

Was Unternehmen damit erreichen
Website wird zum VertriebskanalAus Besuchern werden Anfragen, statt nur Aufmerksamkeit
Mehr Anfragen aus gleicher ReichweiteMarketingbudget wirkt, weil der Weg zur Anfrage hält
Stärkere Position im WettbewerbWer den Wert schneller verständlich macht, wird weniger über den Preis verglichen
115 untersuchte Websites18 Bewertungskriterien5 BewertungsbereicheBeratungs- und Professional-Services

Bewertungsmodell auf Grundlage von

Stanford Web Credibility ResearchLindgaard et al.Nielsen Norman GroupGoogle/SOASTAGoogle Core Web VitalsWCAG 2.2LIFT ModelCXL und LyssnaBaymard Institute
Studienergebnis

Was Sie aus der Studie mitnehmen

Was erfolgreiche Websites anders machen

Sie machen den Wert des Angebots sofort verständlich und führen den Besucher bis zur Anfrage.

Woran Interessenten bei vielen Websites scheitern

Handlungsführung und Nutzererlebnis sind die schwächsten Bereiche im Benchmark.

Wo Unternehmen heute Geschäftspotenzial verschenken

Aufmerksamkeit entsteht, geht aber nicht in Anfragen über.

Marktvergleich

So haben die 115 Websites abgeschnitten

0 von 11590 bis 100 Punkte
3 von 11580 bis 89,9 Punkte
112 von 115unter 80 Punkten

Drei Websites erfüllen die untersuchten Kriterien

Die meisten untersuchten Websites schöpfen die zentralen Erfolgsfaktoren einer verkaufsstarken Website nicht aus.

Wo Interessenten verloren gehen

Die meisten Websites informieren statt zu überzeugen

Die fünf Bewertungsbereiche folgen dem Weg des Besuchers. Erfüllung auf einer Skala von 0 bis 100:

Vertrauen und Substanz70,2
Angebot und Positionierung68,0
Technische Qualität65,9
Nutzererlebnis und Design44,9
Handlungsführung44,1

Die schwächsten Kriterien — fünf Beispiele aus 18

Unternehmerin am Schreibtisch blickt nachdenklich auf ihren Laptop
27,0 %Ablauf und ErwartungSchwächstes Kriterium. Besucher erfahren nicht, was nach einer Anfrage passiert.
35,7 %Design und ModernitätVeraltete Gestaltung schwächt den professionellen Eindruck.
38,7 %Orientierung und FokusZu viele konkurrierende Inhalte erschweren die Orientierung.
47,8 %Mobile BedienbarkeitNavigation und Kontaktwege funktionieren mobil oft nur eingeschränkt.
49,6 %VertrauensbelegeQualitätsbehauptungen werden selten durch Referenzen belegt.
Zwei Berater prüfen eine Website am Monitor

Die Websites zeigen, was ein Unternehmen kann. Sie führen den Besucher aber nicht bis zur Anfrage.

Website Benchmark 2026 · 115 untersuchte Websites

Was das geschäftlich bedeutet

Aus Reichweite entstehen weniger Anfragen

  • Interessenten vergleichen stärker über den Preis.
  • Gute Leistungen werden nicht schnell genug erkannt.
  • Marketingbudget erzeugt Aufmerksamkeit, die nicht in Anfragen übergeht.
  • Der Vertrieb muss Überzeugungsarbeit nachholen, die bereits auf der Website beginnen könnte.
  • Potenzielle Kunden, Bewerber oder Geschäftspartner wechseln zu einem Unternehmen, dessen Wert schneller verständlich wird.

Das ungenutzte Potenzial

Eine verkaufsstarke Website sorgt dafür, dass die richtigen Menschen den Wert erkennen, Vertrauen entwickeln und einen konkreten Grund haben, den nächsten Schritt zu gehen — die Buchung eines Erstgesprächs, eine Angebotsanfrage, das Ausfüllen eines Formulars.

Wo steht Ihre Website im Benchmark?

Wir prüfen Ihre Website anhand der 18 Kriterien und zeigen, an welchen Stellen heute Anfragen verloren gehen.

Methodik

So wurde bewertet

Stichprobe

115 öffentlich zugängliche Websites aus Unternehmensberatung, Steuerberatung, Finanz- und Vermögensberatung sowie von Versicherungsmaklern.

Branchenvergleich · Ø Gesamtpunkte von 100

Versicherungsmakler und Vermögensberater28 untersuchte Websites
64,9
Steuerberatung33 untersuchte Websites
61,5
Finanzberatung15 untersuchte Websites
59,9
Unternehmensberatung39 untersuchte Websites
51,1

Bewertung

Jede Website wurde nach 18 Kriterien geprüft. Für jedes Kriterium wurden vergeben:

  • 0 Punktenicht erfüllt
  • 1 Punktteilweise erfüllt
  • 2 Punkteerfüllt

Die Kriterien wurden fünf Bereichen zugeordnet. Für jeden Bereich wurde der erreichte Wert auf eine Skala von 0 bis 100 umgerechnet. Jeder Bereich fließt mit 20 % in die Gesamtbewertung ein — unabhängig von der Zahl seiner Einzelkriterien. Der Zielstandard beginnt bei 90 von 100 Gesamtpunkten.

Die 18 Kriterien in fünf Bereichen

01Angebot und PositionierungAngebotsklarheit, Zielgruppenpassung, Kundennutzen, Positionierung
02Vertrauen und SubstanzMenschen und Team, Fachkompetenz, konkrete Vertrauensbelege, Anbietertransparenz, Aktualität und Sorgfalt
03HandlungsführungHaupt-CTA, Kontaktfriktion, Ablauf und Erwartung
04Nutzererlebnis und DesignOrientierung und Fokus, mobile Darstellung, mobile Bedienbarkeit, Design und Modernität
05Technische QualitätPerformance und Sicherheit, Maschinenlesbarkeit

Fachliche Grundlage

Das Bewertungsmodell verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse zur Glaubwürdigkeit und Entscheidungspsychologie mit etablierten Standards aus UX, Conversion-Optimierung, Barrierefreiheit und technischer Qualität.

Stanford Web Credibility Study · Lindgaard et al. · Nielsen Norman Group · Google/SOASTA · Google Core Web Vitals · WCAG 2.2 · LIFT Model · CXL und Lyssna · Baymard Institute